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Impressionen 2013
Hier finden Sie Impressionen der neuen Klangturm Ausstellung und viele Bilder der Eröffnung.
Allgemeine Informationen zum Turm
Mit einer Gesamthöhe (inklusive Antenne) von 77 Metern bietet der Klangturm nicht nur ein jährlich wechselndes Programm zur Klangkunst, sondern beherbergt gleichzeitig St. Pöltens schönste Aussichtsterrasse. Auf einer Höhe von 47 Metern ist sie entweder mit dem Panoramalift oder über 280 Stufen erreichbar.
Der Klangturm besteht aus 650 Tonnen
Stahl und ca. 1000 m² Glas. Jede Kugel weist einen Durchmesser von 5,70
Meter und ein Gewicht von annähernd neun Tonnen auf.
Architekt Ernst Hoffman hat
neben dem Landhausviertel auch den Klangturm geplant, 1996 wurde er
errichtet, seit dem Frühjahr 1997 ist er in Betrieb. Die Klang- und
Medienarchitektur stammen von Mia Zabelka und Andres Bosshard.
Am Klangturm selbst sind Sendemast, Wetterpanoramakamera und Funkmast für diverse Handynetzbetreiber angebracht.
Der
Klangturm verfügt im Erdgeschoß über ein Infocenter, das sämtlichen
BesucherInnen des Landhausviertels für Auskünfte zur Verfügung steht.
Er
versteht sich als Schnittstelle zwischen den Verwaltungsgebäuden und
dem Kulturbezirk und ist das markante Wahrzeichen des Landhausviertels.
Die darin gebotene Klangkunst beschäftigt sich mit allen Formen von
Geräuschen, Tönen und Klängen. Charakteristisch ist der
interdisziplinäre, grenzüberschreitende Aspekt im Spannungsfeld von
bildender Kunst, Medienkunst und Musik.
Jährlich wechselnde Programme
in drei kugelförmigen Hörzonen und auf drei Klangebenen machen
Klangkunst als komplexe Sinneswahrnehmung erfahrbar.
Programm 2013
Klänge der Regionen
Als übergeordnetes Thema werden ab 2013 verstärkt und längerfristig die „Klänge der Regionen“ im Klangturm St. Pölten präsentiert. Der Klangturm positioniert sich dadurch noch stärker als einzigartiger „Ort des Hörens“.
Egal ob als Sprache oder Musik ganz bewusst von Menschen geformt oder zufällig durch Wind, Wetter, Feuer oder Wasser, von Menschen, Tieren oder Maschinen ausgelöst: Klang ist immer Ausdruck von Veränderung und Bewegung. Klang ist Leben!
Die uns umgebenden Klänge und Geräusche sind somit immer auch ein Spiegelbild unserer Kultur, unserer Gesellschaft. Während unsere technisierte, vernetzte und globalisierte Welt zunehmend von akustischer Umweltverschmutzung geprägt ist, drohen manche akustischen Ereignisse, die unsere (Hör)kultur über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte prägten, an Bedeutung zu verlieren oder gar in Vergessenheit zu geraten (Kirchturmglocken, Posthorn, Geräusche von alten Handwerkzeugen und mechanischen Geräten etc.).
Der Klangturm St. Pölten widmet sich gezielt der strukturierten Erfassung der akustischen Umwelt in den verschiedenen Regionen Niederösterreichs. Die Ausstellung spürt den „verlorenen“ Geräuschen nach und macht die Grundelemente der uns ständig umgebenden akustischen Ereignisse hörbar.



